Herzlich willkommen im romantischen Sorpetal!

Golddorf Route rund um Niedersorpe

Blick über das Sorpetal
Blick ins obere Sorpetal
Blick vom Wilzenberg ins Sorpetal
Blick über die Rellmecke nach Mittelsorpe

St. Sebastianbruderschaft

St.-Sebastian-Bruderschaft Niedersorpe e. V.

 

 

Geschichte und Ziele der Bruderschaft

 

Die Dorfgemeinschaft von Niedersorpe musste in früheren Jahren an Sonn- und Feiertagen zur Erfüllung ihrer religiösen Pflichten über den „Hardtberg“ nach Oberkirchen zum Gottesdienst. Nicht Bequemlichkeit, sondern Eigeninitiative ließ die Niedersorper Gläubigen schließlich nach Abhilfe suchen. Auch wenn Niedersorpe nach wie vor zur Katholischen Kirchengemeinde St. Gertrudis  (Oberkirchen) gehört, gründeten die Dorfbewohner im Jahre 1948 die St.-Sebastian-Bruderschaft. Sie ist seitdem für die örtlichen Kirchenangelegenheiten zuständig und wurde 1950 als gemeinnütziger Verein in das Vereinsregister eingetragen.

 

Nach einer Grundstücksstiftung durch den ortsansässigen Hof Müller begann die Dorfgemeinschaft mit der Errichtung einer Priesterwohnung. Dazu wurde gegenüber der Kapelle ein Pastoratsgebäude im ortstypischen Fachwerkstil erbaut. Es befindet sich noch heute im Eigentum der Bruderschaft und dient als Wohnung für den Seelsorger des Dorfes. Von wenigen Unterbrechungen abgesehen ist es der Bruderschaft fast immer gelungen, einen Ruheständler als Priester im Ort zu haben, der sich um die seelsorgerischen Belange kümmert und regelmäßig Gottesdienste in der Kapelle „St. Sebastian“ hält.

 

Zu den kirchlichen Einrichtungen von Niedersorpe gehört ferner noch der Dorffriedhof, der im Jahre 1952 angelegt wurde und dessen Gräber nahezu einheitlich mit Holzkreuzen gestaltet sind; 1976 konnte er noch durch eine kleine Friedhofskapelle/Leichenhalle erweitert werden.

 

 

Kapelle „St. Sebastian“

 

Seit Gründung des Benediktinerklosters Grafschaft durch den Kölner Erzbischof Anno im Jahre 1072 bemühten sich dessen Mönche um die Seelsorge der „Eigenhörigen auf der Sorpe“ (Bewohner des Sorpetals). Vermutlich schon im 14. Jahrhundert errichteten sie eine Kapelle im Tal, die dem hl. Martin geweiht war. Spätestens mit dem Neubau der Kapelle in den Jahren 1738/39 wurde sie dem   Patronat des hl. Märtyrers Sebastian unterstellt.

 

Weil sie im Laufe der Jahre zu klein wurde, erfolgte ab 1928 eine Erweiterung. Die Kapelle hat dadurch ihr heutiges Aussehen erhalten. Im Jahre 1995 erfolgte eine umfassende Sanierung und Restaurierung des gesamten Bauwerks einschließlich der Innenausstattung. Einzelheiten können dazu in der Baubeschreibung nachgelesen werden.

 

Wegen ihrer historischen Bedeutung ist die Kapelle am 16.03.1992 als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Schmallenberg eingetragen worden.

 

Einige geschichtliche Daten sowie weitere Informationen über die Kapelle und ihre Ausstattung sind in einem Flyer zusammengefasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gottesdienste/Seniorennachmittage

 

Gottesdienste finden in der Kapelle „St. Sebastian“ in der Regel wie folgt statt:

 

Mittwoch                     18:30 Uhr

Freitag                        18:30 Uhr

Sonntag                      09:30 Uhr

 

Jeweils am ersten Mittwoch eines Monats ist ein Seniorennachmittag. Er beginnt mit einem Gottesdienst in der Kapelle um 15:00 Uhr und setzt sich anschließend im Bürgerhaus von Niedersorpe mit einem gemütlichen Kaffeetrinken und Beisammensein fort.