Zeitgenössische Kunst in Iran - Projekt mohit.art

Vortrag und Gespräch im Sauerland-Theater

Die Veranstaltung wird nach den zum Veranstaltungstermin aktuell geltenden Vorgaben des Landes NRW duchgeführt.

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Vortrag und Gespräch mit Hannah Jacobi und Bernd Fechner (mohit.art) und Lydia Korndörfer (Kunstverein Arnsberg)

Die Veranstaltung findet als Kooperation zwischen der Stadt Arnsberg, dem Kunstverein Arnsberg und mohit.art im Rahmen des Arnsberger Kultursommers statt.

 

Zeitgenössische Kunst in Iran

Immer wieder zieht Iran vor allem durch Nachrichten zum Atomstreit, zu US-Sanktionen, oder zu propagandistischen Äußerungen seitens der iranischen Regierung hierzulande die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Auch die persische Kultur, die heute noch in den Kulturstätten des Landes sichtbar wird, ist berühmt und wird von Reisenden aus Deutschland und aller Welt gewürdigt. Doch wie steht es um die moderne und zeitgenössische, jüngere Kultur und Kunst? Die bewegte iranische Geschichte im 20. und 21. Jahrhundert ist von radikalen Modernisierungsvorhaben und politischen Umschwüngen geprägt, die sich auch in der bildenden Kunst niederschlagen.

Wie stellt sich die zeitgenössische Kunst dar und was sind ihre Themen? Wie gestaltet sich das Verhältnis der Kunstszene zu den politischen Vorgängen und wie die Abgrenzung zwischen unabhängiger und offizieller Kunst? Welchen Einfluss hat die wechselvolle Geschichte der Kunst in Iran von frühen Modernisierungsbestrebungen über die Kunst der iranischen Revolution bis hin zur neuen, globalen Ausrichtung junger Künstler*innen in der Reformära auf die gegenwärtige Kunstproduktion?

Der Vortrag mit anschließendem Gespräch wird diese Fragen und Themen vorstellen und diskutieren. Dabei steht nicht die Betrachtung einer „Kunst der Anderen“ im Vordergrund, sondern eine Geschichte der Begegnungen, Verknüpfungen und des Austauschs innerhalb des globalen Zusammenhangs.

Zugleich wird erstmals das Projekt mohit.art von Bernd Fechner und Hannah Jacobi präsentiert, eine digitale Plattform und ein Netzwerk, das Zusammenarbeit, Austausch und Dialog zwischen den Kunst- und Kulturschaffenden in Iran und Deutschland und darüber hinaus zwischen den Kunstkontexten im Nahen und Mittleren Osten und in Europa initiiert, realisiert und unterstützt.

 

Die Veranstaltung wir zusätzlich online live gestreamt. Eine aktive Teilnahme an der Diskussion ist online nicht möglich.

Livestream-Link


Hannah Jacobi ist Kunsthistorikerin und Autorin mit Schwerpunkt auf der globalen Kunst, wobei sie hauptsächlich zur zeitgenössischen Kunst in Iran arbeitet.

Dr. Bernd Fechner arbeitet mit seiner Agentur photomarketing.de international von Berlin und Köln als Netzwerker und Publizist, Veranstaltungs- und Kulturmanager.

Vom 14. Juni bis 12. Juli 2021 bietet die Buchhandlung Sonja Vieth in Arnsberg anlässlich dieser Veranstaltung Literatur an, die vertiefende Einblicke in die Geschichte und Gegenwart nicht nur der Kunst in Iran ermöglicht. Darunter findet sich auch Hannah Jacobis Buch Stimmen aus Teheran. Interviews zur zeitgenössischen Kunst im Iran (Edition Faust, 2017), das einen Überblick über die Gegenwartskunst in Iran und ihre Geschichte und darüber hinaus Einsichten in die Arbeitsräume und das Leben der Künstler*innen und Kulturschaffenden in Teheran bietet.

Zusätzlich wird eine kleine Auswahl künstlerischer Poster von Ausstellungen, Kunst-Festivals, Theaterstücken und Filmen aus den 1960er und 70er Jahren in der Buchhandlung zu sehen sein. Eine seltene Gelegenheit, einen Blick auf die vorrevolutionäre, genre-überschreitende Kunstszene in Iran zu werfen, die hierzulande nahezu unbekannt ist.

 

 

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Preisinformationen

Normalpreis 6,70 €



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Termine

20.06.2021 15:00 Uhr

Anfahrt

Veranstaltungsort:


Sauerland-Theater

Feauxweg 9
59821


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Veranstalter:

Kulturbüro | Stadt Arnsberg

59821 Arnsberg

02932/201-1120