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Poesiepfad im Frühjahr 2026

Die Mescheder Dichterin Carola Matthiesen

Carola Matthiesen wäre im vergangenen Herbst 100 Jahre alt geworden. Oft wird sie als Heimatdichterin bezeichnet, doch das ist trotz ihrer Heimatverbundenheit nur ein Aspekt ihres umfangreichen lyrischen Werkes.

Der Poesiepfad ist im Frühjahr der Mescheder Dichterin Carola Matthiesen gewidmet, die im vergangenen Herbst 100 Jahre alt geworden wäre. Oft wird sie als Heimatdichterin bezeichnet, doch das ist trotz ihrer Heimatverbundenheit nur ein Aspekt ihres umfangreichen lyrischen Werkes.

Ihre Erfahrungen in der Natur und im menschlichen Leben allgemein mit seinen Freuden und seinem Leiden, mit seinen Hoffnungen und Enttäuschungen werden in ihrem Werk thematisiert – immer mit einem zuversichtlichen und zum Teil ironischen Blick.

Wichtig war ihr die dichterische Form: Obwohl sie gerne und viel Lyrik in freien Versen schrieb, versuchte sie, ihre Sprache durch feste Formen mit ihren Regeln zu „disziplinieren“. Sonette gehörten dazu, später auch die fernöstlichen strengen Kurzformen wie z.B. die des Haikus, zur Entspannung auch Limericks. Was zunächst reine Übung war, machte ihr so viel Freude, dass ihr Werk gerade mit diesen Kurzformen ständig wuchs und ihr viele Literaturpreise einbrachte. Sie veröffentlichte sechs Lyrikbände, darunter eines ausschließlich mit den fernöstlichen Kurzgedichten.

Carola Matthiesen war durch ihre Lesungen im ganzen Sauerland bekannt und beliebt. Ihr bescheidenes Auftreten, ihre leise und trotzdem tragende Stimme, mit der sie die Gedichte vortrug, machte Lesungen mit ihr zum unvergesslichen Erlebnis. Sie wurde am 9. November 1925 in Eslohe geboren, ihre Kindheit verbrachte sie in Wenholthausen. In ihrem erlernten Beruf als Erzieherin arbeitete sie nur kurz. Sie nahm an literarischen Fortbildungen teil und arbeitete ab 1971 in der Stadtbibliothek Meschede.

Die Zusammenstellung der Gedichte und die Führung auf dem Poesiepfad obliegen Beate Ullrich, die von 1979 bis 1984 in der Mescheder Stadtbibliothek mit Carola Matthiesen zusammenarbeitete, und Johannes Kiczka.

Die Eröffnung dieser im Frühling 2026 aushängenden Texte erfolgt mit einem erläuternden Rundgang am Freitag, 20.März 2026 um 16 Uhr. Arnsberger Heimatbund und Regionalforstamt Arnsberger Wald laden herzlich dazu ein.


Preisinformationen

kostenfrei



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Termine

20.03.2026 16:00 - 17:30 Uhr

Anfahrt

Veranstaltungsort:


Waldparkplatz im Rumbecker Mühlbachtal

Mühlbachtal
59823 Arnsberg-Rumbeck
Beschreibung Waldparkplatz Mühlbachtal


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Veranstalter:

Arnsberger Heimatbund e.V.

Sonnenweg 2
59821 Arnsberg

Anprechpartner:

Werner Bühner